Wie erkennen wir, dass ein alter Mensch sich auf die letzte Lebensphase zubewegt – auch wenn dies nicht offensichtlich ist?
Bei hochaltrigen Menschen mit Demenz, Parkinson, Herzschwäche oder anderen chronischen Erkrankungen verläuft dieser Prozess oft leise und über längere Zeit. Nicht einzelne Diagnosen sind entscheidend, sondern viele kleine Veränderungen, die ein Gesamtbild ergeben. Vieles wird intuitiv wahrgenommen, ist aber schwer einzuordnen. Umso wichtiger sind frühe Hinweise, die Orientierung geben und rechtzeitige Unterstützung ermöglichen.
Sie erhalten Einblicke in typische Entwicklungen am Lebensende, lernen frühe Anzeichen eines steigenden hospizlichen und palliativen Unterstützungsbedarfs kennen und erfahren, warum Intuition, Beobachtung und multiprofessionelle Zusammenarbeit dabei eine zentrale Rolle spielen.
Der Workshop bietet praxisnahe Impulse, Raum für Austausch und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen. Ein prämiertes Praxisprojekt zur geronto-sensiblen Hospiz- und Palliativbegleitung wird ebenfalls vorgestellt.
Zielgruppe: für alle Interessierten, pflegende An-/Zugehörige, Ehrenamtliche, Pflegekräfte, Sozialarbeitende, Seelsorgende, Mitarbeitende aus ambulanten Hospizdiensten, Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegestützpunkten.
Referentinnen: Nadine da Silva Pereira und Anna-Luise Steiger
Ort: Erbacher Straße 17, 64287 Darmstadt, im Haus NRD/Ev. Frauen
Gebühr: kostenfrei, um eine Spende wird gebeten
Anmeldung: bitte bis zum 02.11. per Fax an 0 61 51 . 599 43 97, per Mail an anmeldung-pck@ev-hospizverein.de oder Mobil 0 15 75 . 60 88 257 bei Pamela Kunst
Anmeldeformular als Pdf
